Dribbling · G- und F-Junioren
Dribbelgarten
- Ziel
- Ballführung mit beiden Füssen und Kopf oben
- Dauer
- 12 Minuten
- Spieler
- 6 bis 14 Spieler
Worum es geht
Der Dribbelgarten ist die einfachste Form, um kleinen Kindern viele Ballkontakte zu geben. Jedes Kind hat einen eigenen Ball und dribbelt frei durch ein grosses Feld. Es gibt keine Warteschlangen, keine Reihenfolge und kein Richtig oder Falsch. Der Trainer gibt kleine Aufgaben: nur mit dem linken Fuss, nur mit der Sohle, ganz langsam, ganz schnell, mit einem Richtungswechsel, wenn der Trainer klatscht.
Für G- und F-Junioren ist das genau die richtige Form. Die Kinder sind fünf bis acht Jahre alt und wollen den Ball haben, nicht warten. Im Dribbelgarten kommt jedes Kind in zwölf Minuten auf mehrere hundert Ballkontakte. Nebenbei lernen sie, den Kopf zu heben, weil sie sonst mit anderen Kindern zusammenstossen.
Der Trainer braucht nur ein paar Hütchen als Begrenzung und ein bisschen Fantasie für die Aufgaben. Die Übung eignet sich als Aufwärmen oder als erster Block im Hauptteil. Sie lässt sich mit Fangspielen und Hindernissen beliebig erweitern.
Organisation
Feld von 20 × 20 Metern mit Hütchen begrenzen. Jedes Kind hat einen Ball. Im Feld verteilt ein paar Hütchen und Stangen als Hindernisse aufstellen. Der Trainer steht am Rand mit freier Sicht auf alle Kinder.
Material: 1 Ball pro Kind, 8 Hütchen, 4 Stangen
Ablauf
- 1Alle Kinder dribbeln frei durch das Feld, ohne andere zu berühren.
- 2Der Trainer ruft eine Aufgabe: linker Fuss, rechter Fuss, nur Sohle, nur Aussenrist.
- 3Beim Klatschen stoppen alle den Ball mit der Sohle und schauen zum Trainer.
- 4Beim Ruf «Wechsel» drehen alle mit dem Ball um 180 Grad.
- 5In den letzten drei Minuten fahren alle um die Hindernisse herum.
Varianten
- Fangspiel: Ein Kind ohne Ball versucht, Bälle aus dem Feld zu spielen.
- Ampel: Grün schnell, Gelb langsam, Rot stoppen.
- Zwei Kinder dribbeln nebeneinander und müssen zusammenbleiben.
Coaching-Punkte
- Ball nah am Fuss, viele kleine Berührungen.
- Kopf heben und die anderen Kinder sehen.
- Beide Füsse benutzen, nicht nur den starken.
- Loben, wenn ein Kind etwas Neues ausprobiert.
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